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Phuket (Reisebericht) Drucken E-Mail
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Geschrieben von Jürgen   
Sonntag, 21 Mai 2006
Folgender Bericht stammt ursprünglich von der Homepage von Juergen Schuhmair, der uns freundlicher Weise diesen Artikel erlaubt hat zu kopieren. Danke Juergen.

Die Insel Phuket ist wunderschön und die Thais sind bis phuketpatongbeach2.jpgjetzt das freundlichste Volk, das ich kennengelernt habe. Immer lächelnd und nie aufdringlich. Wenn man nicht gerade ins Zentrum von Patong fährt, wo sich Bar an Bar reiht, kann man hier einen sehr geruhsamen Urlaub verbringen. Die Strände von Phuket sind allesamt sehr sauber und das Wasser glasklar. Der Strand von Patong ist eher etwas für den sportlichen Typ. Von Jet-Ski bis Para-Sailing kann man hier alles ausprobieren, was den phuketbeachkaronkata.jpgAdrenalinspiegel steigen läßt. In Karon und den anschließenden Buchten Kata und Kata Noi geht es dagegen gemächlicher zu. Die Restaurants auf Phuket und vor allem in Patong bieten für jeden Geschmack etwas. Von der traditionellen und sehr guten thailändischen Küche über deutsche und österreichische Restaurants bis zum Italiener und Griechen, kann man sich hier jeden Tag von einer anderen Nationalität verwöhnen lassen.

phuketsantafe.jpgDas "FantaSea" ist ein neu eröffneter Freizeitpark an der Kamala-Beach, etwa 10 Kilometer von Patong entfernt. Hier sind verschiedene nachgebaute Tempel und Pagoden zu bestaunen. Abends gibt es immer ein Riesenbuffet und eine tolle Show, in der die Geschichte von Patong und allerhand andere Vorführungen in prachtvollen Gewändern und mit einem enormen Aufwand präsentiert werden. Wirklich sehenswert. Leider (oder Gott sei Dank) ist während der Show Fotografieren verboten.

Ein paar Tage später machten wir mit Hannes, dem Pächter des Restaurants im "Penthouse phuketwatchalong.jpgphuketkappromthep.jpgHotel", einem jungen, netten Österreicher, eine Inselrundfahrt. Er fuhr mit uns zum Wat Chalong, dem größten und bekanntesten buddhistischen Tempel auf Phuket. Danach besuchten wir das Aquarium in Phuket-Town und ein Seezigeunerdorf. Die Chaole, wie sie auch genannt werden, sind hauptsächlich Fischer und leben in ihren Pfahlhütten noch wie vor hundert Jahren. Anschließend statteten wir dem Wat Siray, das hoch auf einem Berg liegt, noch einen Besuch ab. Zum Abschluß unserer Rundfahrt fuhren wir noch das Kap Promthep, die südlichste Spitze Phukets an. Hier wurde zu Ehren von König Bhumipol ein Leuchtturm errichtet.

Mit Manuel, einem Schweizer, der auf Phuket bei einem Anwalt als Dolmetscher arbeitet, und den wir kennengelernt haben, machten wir eine phantastische Bootsfahrt in die Phang-Nga-Bucht. Mit einem Pick-Up fuhren wir nach Chalong-Bay, einer Bucht auf der Ostseite der Insel. Von dort phuketjamesbondfels.jpgschipperten wir mit einem 200 PS-Speedboat Richtung Festland. Die Phang-Nga-Bucht zählt zu den Kulturdenkmälern der Welt. Bizarr geformte Kalkfelsen ragen als grünbewachsene Monolithen steil gen Himmel oder formen kleinere, mit dichten Mangroven bewaldete Inseln mit herrlichen Stränden. Die bekannteste unter den unzähligen Inseln ist Ko Tapu, allgemein "James Bond Island" genannt, da hier einige Szenen des Films "Der Mann mit dem goldenen Colt" gedreht wurden. Zum Mittagessen fuhren wir nach Ko Panyi, einem Fischerdorf auf Stelzen. Auf der Rückfahrt kamen wir auch an dem Hotel vorbei, das als Kulisse der Fernsehserie "Klinik unter Palmen" diente. Das war ein unvergeßlicher Tag.

Am anderen Ende von Patong, an der Straße nach Karon, befindet sich eine Snake-Farm. Zweimalphuketschlangenfarm.jpg am Tag findet dort eine Show statt. Alle Schlangen die man dort sieht befinden sich höchstens zwei bis drei Wochen in Gefangenschaft. Dann werden Sie wieder in Freiheit entlassen. Ein weiteres Highlight unseres Phuket-Urlaubs war der Besuch des weltbekannten Simon-Cabarets in Patong. Das Simon-Cabaret ist eine Travestieshow der Extraklasse. Hier treten ausschließlich Männer, die zu Frauen "umgebaut" wurden, in einer perfekten Tanzshow, in phantastischen Kostümen auf.

phuketgeisterhaeuschen.jpgWenn man durch die Straßen Phukets spaziert, fallen einem die allgegenwärtigen Geisterhäuschen auf. Vor sehr vielen Häusern stehen diese Mini-Tempel, die die bösen Geister von den Menschen fernhalten sollen, und erinnern den Besucher immer wieder, daß sie sich in einem buddhistischen Land befinden. Und an jeder Straßenecke steht ein etwas größerer Tempel. Außer den Buddhisten gibt es auf Phuket auch viele Moslems, die vor hunderten von Jahren vom südlichen Nachbarland Malaysia einwanderten.

Nach drei wunderschönen, aber leider wie immer viel zu kurzen, Wochen hieß es dann wieder Abschied nehmen von Phuket. Auch wenn nicht alles so verlief, wie man es sich gewünscht hätte, würde ich sofort wieder hierher fliegen. Es gibt schließlich auch noch andere Hotels auf Phuket. Als wir wohlbehalten wieder in Deutschland landeten, bekamen wir erstmal einen Kälteschock. Bei Abflug auf Phuket hatte es 35° C. Bei der Ankunft in München waren es -15° C.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 21 Mai 2006 )

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