| Chiang Mai - Perle des Nordens (Reisebericht) |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Donnerstag, 09 Februar 2006 | |
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Chaiang Mai im Norden Thailands ist nach Bangkok die zweitgrößte Stadt des Landes. Mit Ihren ca. 200 Tempeln wurde Chiang Mai auch früher die Goldene Stadt genannt. Der Norden vereint Handwerkskunst, Kultur, Tradition, ländliches Leben, umwerfende Natur mit dem Abenteuer Urwarld.
Wir hatten leider nur drei Tage in Chiang Mai, deshalb haben wir uns die sicherlich sehenswerten Tempel geschenkt. Statt dessen sind wir erst mal auf Einkaufstour gegangen. Chiang Mai ist das Zentrum des Kunsthandwerkes. Holzschnitzereien, Antiquitäten, Töpferwaren, Seidengewebe, Silber- und Jadeschmuck oder Papiersonnenschirme werden auf Märkten oder in den zu besichtigenden Manufakturen und Werkstätten angeboten. Teilweise sind diese recht interessant, wie die Schmuckmanufaktur (weiss leider nicht mehr wo die war), Papiersonnenschirmherstellung in Bor Sang oder die Seidenspinnerei und Weberei in San Kampheng ca. 10 km außerhalb von Chiang Mai. Oft merkt man aber, dass hier nur noch für die Touristen gearbeitet wird. Funktioniert aber trotzdem, keiner geht ohne einen aufwendig handbemahlten Sonnenschirm oder Fächer nach Hause. Bei der Gelegenheit kann man noch 10 km weiter fahren und die heißen Quellen von San Kampheng besuchen um sich vom Einkaufsstress zu erholen. Eine ganz besondere Atmosphäre hat ein Bummel über den allabendlichen Nachtmarkt auf der Tha Phae Road und Chang Klan Road in Chiang Mai. Zur Pfichtveranstaltung gehört ein traditionelles Khan Thok Dinner. Man sitzt dabei auf einem Kissen auf dem Boden. Serviert werden typische Landesgerichte. Unseres war sehr lecker, wenngleich es gut ist, dass man oft nicht weiss, was man gerade zu sich nimmt. Während des Essens wurden traditionelle Tänze der Bergvöler des Nordens aufgeführt. Ganz nett. Sehenswert ist auch der Besuch einer Bergstammsiedlung, die man in unserem Fall nur mit dem Geländewagen erreichen konnte. Man bekommt einen Eindruck vom ländlichen Leben in Thailand. Die Natur- und Blumenpracht ist umwerfend. Früher lebten die Bauern hier vom Opium. Heute ist das \"offiziel\" nicht mehr so. Mohnblumen gibt es jedenfalls noch genügend. Das Goldene Dreieck läßt grüßen. Absoluter Hammer sind die Elefanten-Camps rund um Chiang Mai. Wir waren in Mae Rim. Ich kannte Elefanten bis dahin nur aus dem Zoo oder Zirkus. Die Tiere sind sanftmütig, treu und auch intelligent. Nebenbei auch unheimlich verspielt und verfressen. Mahout und Elefant verbringen oft ihr gesamtes Leben miteinander. Mae Rim ist eigentlich ein Ausbildungs-Camp für Arbeitselefanten. Seitdem jedoch keine Tropenhölzer mehr geschlagen werden dürfen sind die Elefanten mehr oder weniger arbeitslos. Da kommen die Touristen gerade recht. Ein Ausritt in den Urwald ist ein unvergeßliches Erlebnis. Man kann auch mehrtägige Dschungl-Trecks auf Elefanten oder Geländewagen buchen. Leider hatten wir hierfür keine Zeit. Im Camp gab es auch eine Manege, bei der die Elefanten allerlei Kunststücke vorführten, ja sogar Fußball spielten. Ist Geschmackssache. Hätten wir vorher gewußt, was der Norden Thailands alles zu bieten hat, wären wir sicher länger geblieben. Aber leider war der Rückflug schon gebucht. So konnten wir weitere Highlights, wie den Nationalpark Doi Inthanon leider nicht mehr besuchen. Leider hatten wir damals noch keine Digitalkameria, sodass die Bildqualität etwas schlecht ist. Viele Bilder waren gar nicht mehr zu gebrauchen. Jetzt aber, hier gehts zu den Bildern ... |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 01 April 2006 ) |
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