| Lanzarote - Timanfaya Nationalpark (Tipp) |
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| Geschrieben von Juergen | |
| Montag, 05 Juni 2006 | |
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Folgender Bericht stammt ursprünglich von der Homepage von Juergen Schuhmair, der uns freundlicher Weise diesen Artikel erlaubt hat zu kopieren. Danke Juergen. Lanzarote wurde stark geprägt durch die großen Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts. Nach der Chronik des Gemeindepfarrers Curbelo spuckte die Erde vom 1. September 1730 bis zum 16. April 1736 fast ununterbrochen Feuer aus, glühende Lava quoll aus dem Inneren der Erde heraus. Das riesige Lavameer und die über 30 größeren Krater, die während dieses enormen Ausbruches entstanden, geben ein eindrucksvolles Zeugnis für das Ausmaß und die Stärke ab. Die Lavamassen begruben den größten Teil des Südwestens der Insel unter sich. Ganze Dörfer verschwanden, einst fruchtbares Ackerland wurde von meterhoher Lavaasche bedeckt. Erzählungen berichten, dass sich unter gewaltigem Getöse die Erde auftat und die Berge stinkende Asche und Feuersglut in den Himmel gespuckt haben. Die Sonne verdunkelte sich für lange Zeit und es regnete giftige Asche und glühende Lavabrocken. Die Kühe seien auf den Feldern tot umgefallen und die Bergziegen hätten vor Wahnsinn so lange mit den Köpfen gegen den Fels geschlagen, bis auch sie tot waren. Die Menschen die es schaffen konnten, flohen mit Booten auf andere Inseln. 1824 registrierte man einen letzten, vergleichsweise schwachen Ausbruch. Nichts ist mehr übrig von der einst fruchtbarsten Region der Insel, wo Bauern Kühe weideten und dank des milden Klimas reiche Ernte einfuhren. Nachdem die entsprechende Infrastruktur von der Inselverwaltung geschaffen war, wurde das Man meint, die kochende Erde sei gerade eben ins Meer gezischt und scharfkantig, aufbäumend schwarz erloschen. Hier spürt man hautnah, wie unbedeutend der Mensch ist und welche Kraft die Natur im Inneren der Erde hat! Ja, man meint das Gefühl zu haben, als könnte jeder der Vulkane in ein paar Minuten wieder ausbrechen. Beeindruckend sind die vielfältigen Strukturen, Formen und die je nach Sonneneinstrahlung ständig wechselnden Farben der Krater und Gesteinsformationen. Schimmernde Vulkangesteinsflächen mit bizarrem Gestein, Schlackenfragmenten und bauchigen Basaltsteinen bedecken große Lavafelder. Die Vegetation ist gering und befindet sich noch im Anfangsstadium. Sehr wichtig sind die Flechten, von denen bereits ca. 200 verschiedene Arten erfaßt wurden und die dem Gestein, auf dem sie wachsen, die unterschiedlichsten Farbschattierungen geben. Es gibt ein paar Arten kleiner Eidechsen und verschiedene Vogelarten, von denen einige innerhalb des Naturparks nisten. Das Zentrum des Parks ist der sogenannte Islote de Hilario, ein eigenartiger Hügel. Auf dem Gipfel wurde ein Restaurant Direkt an der Straße von Yaiza nach Mancha Blanca liegt die bekannte Dromedarstation Echadero del los Camellos. Hier werden täglich von 9-14 Uhr Touristen auf einem festgelegten Rundkurs von rund 100 Dromedaren durch die Vulkanlandschaft geschaukelt. Weitere Interessante Berichte und Fotoshows findet Ihr auf Juergens Hompage www.js-net.de. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 05 Juni 2006 ) |
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Gebiet der Feuerberge (Montañas del Fuego) am 9. August 1974 wurde zum 51 km² großen Nationalpark "Parque Nacional de Timanfaya" erklärt. Die Besichtigung des Parkes ist ein absolutes Muß für jeden Lanzarote-Besucher. Hier kommt man noch mit den Urgewalten der Erde, dem Feuer aus dem Inneren hautnah in Berührung. Hier meint man, mitten in erst gestern erstarrten Gesteinsmassen zu stehen. Es scheint, auch die Zeit ist auf Lanzarote stehengeblieben und mit ihr die fließende und brüchige Lavasteinmasse. Die auf der Welt einzigartige Vulkanlandschaft gibt einem das Gefühl nicht mehr auf der Erde zu sein.
mit herrlichem Ausblick in moderner Linienführung erbaut, das sinnigerweise den Namen "Der Teufel" (El Diablo) trägt und dessen grosser Naturgrill nur mit der aus der Tiefe aufsteigenden Hitze betrieben wird. Unter diesem Hügel befindet sich eine Magmakammer, die eine intensive Hitze ausstrahlt und durch die der Park Weltberühmtheit erlangt hat. Hier kann man noch das gesamte Spektrum der Lava sehen. Die vulkanische Hitze ist überall zu spüren. Ein Liter Wasser, in ein Loch im Boden gegossen wird zu einem kleinen Geysir. Ein kleiner Strauch in eine Felsspalte gelegt, fängt Feuer und 10 cm unter der Erdoberfläche ist es bereits rund 140 Grad heiß, in 60 cm Tiefe beträgt die Temperatur schon 400 Grad Celsius!