| Camping in Bardolino (Reisebericht) |
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| Geschrieben von Heiko R. | |
| Freitag, 21 April 2006 | |
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Campingurlaub in Bardolino Seit 15 Jahren verbringen wir jedes Jahr mindestens ein verlängertes Wochenende im Jahr am Gardasee. Meist kurz entschlossen, wenn uns das miese Wetter Zuhause ankotzt. Wir hatten Trips dabei, bei denen es während der Anfahrt bis Bozen durchgängig regnete, in Trient schaute das erste mal blauer Himmel durch die Wolken und am Gardasee selbst erwartete uns herrlichstes Urlaubswetter mit Sonne satt. Unser Lieblingscampingplatz am Ostufer ist „Camping la Rocca“ zwischen Garda und Bardolino. Am Fuße eines mächtigen Felsens, dicht bewachsen mit Oliven, Zypressen, Pinien, Agaven, Myrthen, Lorbeerbäumen und Oleander fanden wir bisher immer ein grünes Plätzchen um unser Zelt aufzuschlagen. Der Platz wird durch die Hauptstraße geteilt. Oben befindet sich das Schwimmbad und man hat einen herrlichen Ausblick auf den See. Durch eine Unterführung gelangt man zu unteren Hälfte mit Restaurant und Einkaufsmöglichkeiten.
Bei Garda wird der See breit. Nördlich steigen die Berge im Hinterland steil an. Südlich von Bardolino wird es flacher. Der Gardasee ist ein Eldorado für Mountainbiker, Wanderer und Wassersportler. Die Nordspitze des Sees um Riva, Torbole bis nach Malcesine bietet aufgrund seines ständigen Windes ideale Bedingungen für Surfer. Wir haben immer die Mountainbikes dabei. Es gibt eine Vielzahl von Touren in allen Schwierigkeitsgraden. Routenvorschläge bieten die Tourismusbüros kostenlos. Ende April zum 1. Mai findet in Riva alljährlich das Bike-Festival statt. Für passionierte Mountainbiker eine Pflichtveranstaltung. Ob man „nur“ unseren La Rocca Felsen erklimmt (was anstrengend genug ist) oder sich den über 2000 m hohen Monte Baldo vornimmt, die Ausblicke auf den See sind jede Anstrengung und jeden Schweißtropfen wert. Aber auch eine Tour auf en Wegen am See entlang hat seine Reize.
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 23 April 2006 ) |
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Sowohl Garda, als auch Bardolino sind zu Fuß erreichbar. Beide Städtchen sind einen Besuch wert, mit Ihren lebhaften Uferpromenaden, den engen Gässchen und Säulengängen, die sich um die kleinen Häfen drängen. Eine Vielzahl von Restaurants, Bars, Eisdielen, Klamotten-, Schmuck- und Souvenirgeschäfte laden zum Bummeln und Verweilen ein. Im Hinterland gibt es Möglichkeiten Wein und Olivenöl direkt beim Hersteller zu kaufen. Der Platz ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge nach Verona mit seiner berühmten Freilichtarena, Sirmione, das romantische Städtchen auf einer Halbinsel am Südufer, zum Monte Baldo, den man jetzt von Malcesine aus bequem mit der 2002 erbauten Seilbahn erklimmen kann, oder zu den Freizeitparks zwischen Lazise und Peschiera.
Wir lieben das milde Klima, die italienische Küche und Lebensart, die malerischen Ortschaften und die schöne Natur, die Berge und das Strandleben. Aufgrund dieser Kombination kommen wir jedes Jahr wieder. Wenn wir am Abend noch in kurzen Hosen vor unserem Zelt sitzen, eine gute Flasche Wein geöffnet haben, ein Steak bruzelt auf dem Grill, die Sonne glutrot hinter den Hügeln des Westufers untergeht und die Grillen im Hintergrund zirpen ist dies ein Augenblick der Glückseeligkeit bei dem wir gerne auf jedes Sternehotel verzichten.